Familienrecht - Geschrieben von Rechtsblog Redaktion am Samstag, September 12, 2009 11:45 - 0 Kommentare
Nachbarn setzen sich mehr für Kinder ein
Die Eltern sind ständig alkoholisiert und kommen selbst nur schwer mit ihrem Leben zurecht, dabei werden die eigenen Kinder oft vernachlässigt. In den Medien gab es in letzter immer öfter über Fälle zu lesen, wo die Kinder fast schon auf sich allein gestellt sind. Mütter lassen ihre “Schützlinge” oft alleine und gar verhungern, dabei sollte der Schoß einer Mutter für ein Kind das Sicherste bedeuten, was es auf der Welt gibt. Andere Kinder müssen in einer völlig verwahrlosten und zugemüllten Wohnung hausen, in anderen Familien müssen sich die ältesten Kinder (die selbst gerade mal 6 oder wenig älter sind) um ihre Jüngsten kümmern, da sie sonst verhungern würden, weil die Eltern sich nicht kümmern.
Es scheint als seien es nun endlich auch die Nachbarn leid und fassen ihren Mut zusammen und rufen bei Auffälligkeiten viel eher beim Jugendamt an. Damit ist dann endlich der Stein ins Rollen gekommen. Die Mitarbeiter des Jugendamtes fangen nun an zu prüfen und können den Kindern helfen, oder Familien, in denen es nicht so arg schlimm ist, durch Betreuer oder ähnlichem Unterstützen. Ist der Stein erstmal durch das Telefonat der Nachbarn mit dem Jugendamt ins Rollen gekommen, kann gehandelt werden. Die Kinder kommen dann teilweise in Pflegefamilien, wo sie endlich ein richtiges Familienleben kennenlernen dürfen, wozu ihre eigenen Eltern leider nicht in der Lage waren.
Erst wenn den Eltern das Sorgerecht für ihre Kinder entzogen wurde, wachen sie auf, doch dann ist es oftmals schon zu spät.
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